Immobilienfonds


Was sind Immobilienfonds?

Seit der Mensch sesshaft wurde, regt sich in ihm der Wunsch nach eigenem Land und einem eigenen Heim. So eilt Immobilien auch heute noch der Ruf eines werthaltigen und erstrebenswerten Gutes voraus.



Inzwischen hat sich die Gesellschaft doch um einiges geändert. Nicht mehr der eigene Hof zur Ernährung der Familie steht im Vordergrund, Immobilien wurden schon lange als profitable Form der Geldanlage entdeckt. Die Möglichkeiten beim Kauf von Immobilien von Wertsteigerungen, Renditen oder Kosteneinsparungen zu profitieren, sind sehr vielfältig.



Allerdings dürfte es dem Kleinanleger im Rahmen einer klassischen Baufinanzierung kaum möglich sein, ein Bürohochhaus mit 30 Stockwerken in Top Lage zu errichten, um attraktive Renditen durch Vermietung zu erzielen.



Genau hier setzen Immobilienfonds an. Anleger erwerben Fondsanteile an einem Immobilienfonds. Das Fondsmanagement bündelt die Gelder der Anleger in Form von Sondervermögen und investiert diese in aussichtsreiche Gewerbe- und Wohnimmobilien, je nach Ausrichtung des jeweiligen Immobilienfonds.



Der Kapitalanleger profitiert von der erwirtschafteten Renditen und den Wertsteigerungen der Objekte. Dafür muss er im Rahmen einer Verwaltungsgebühr einen kleinen Kostenanteil für das Fondsmanagement übernehmen. Es spielt keine Rolle, ob der Anleger einmalig über viele hunderttausend Euro verfügt, oder ob er nur jeden Monat ein paar Euro investieren möchte. Fondssparen ist bereits mit geringen monatlichen Raten zwischen 25 und 50 Euro möglich, auch auf Immobilienfonds.



Die Assetklasse der Immobilienfonds ist weitestgehend unabhängig von der Wertentwicklung an den Aktienmärkten. Daher eignen sich Immobilienfonds in jedem Fall als das Risiko mindernde Beimischung im Depot.



Auch aus steuerlichen Gesichtspunkten sind Immobilienfonds interessant. Auch nach der Einführung der Abgeltungssteuer ab 2009 bleiben durch Immobilienfonds im Ausland erzielte Einnahmen aus Verkauf von Immobilien und Vermietung steuerfrei.



Deutsche Immobilien unterliegen auch nach 2009 der zehnjährigen Spekulationsfrist. Verkauft ein Immobilienfonds nach Ablauf dieser Zeitspanne eine deutsche Immobilie, so kann der Erlös steuerfrei an die Anleger ausgeschüttet werden.



Gerade unter diesen steuerlichen Gesichtspunkten sollten Anleger ihr Augenmerk auf Immobilienfonds richten, die vorwiegend im Ausland investieren. Dabei darf allerdings die Einhaltung der notwendigen Liquidität und die Vermietungsquote der fondseigenen Objekte nicht außer acht gelassen.



Wie bei jeder Form der Geldanlage, so sollte auch bei Immobilienfonds der Kostenfaktor des Produkts beachtet werden.



Autor:

T. Breitag


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