Grundschuld


Unter Grundschuld versteht man das Grundpfandrecht, das - anders als die Hypothek, bei der sich der Gläubiger aus dem Grundstück durch dessen Verwertung befriedigen kann - von einer zu sichernden Forderung rechtlich unabhängig ist. So kann sie nicht nur für einzelne Forderungen, sondern auch für mehrere, sogar in der Zukunft liegende Verbindlichkeiten als Sicherung dienen. In der Praxis werden die meisten Grundschulden als Absicherung für Darlehen und Kredite eingesetzt.

Die Grundschuld entsteht durch eine formlose Einigung und die Eintragung ins Grundbuch, oder bei der Brief-Grundschuld durch die Übergabe des Grundschuldbriefes. Der Grundschuldbrief verkörpert im Rechtsverkehr die Grundschuld. Bei der Buchgrundschuld ist bei der Übertragung auf einen anderen Gläubiger normalerweise die Eintragung im Grundbuch notwendig ist, ist bei der Briefgrundschuld ein Abtretungsvertrag und die Übergabe des Briefes ausreichend. So lässt die Briefgrundschuld nicht aus dem Grundbuch erkennen, wer der Gläubiger ist, da sich dieser außerhalb des Grundbuches verändert haben kann.

Die Grundschuld erlischt entweder durch die Befriedigung des Grundschuldgläubigers aus dem Grundstück oder durch Aufhebung.

Dagegen entsteht eine Eigentümergrundschuld, wenn der Eigentümer die Grundschuld tilgt oder der Gläubiger auf die Grundschuld verzichtet. Die häufigste Art der Grundschuld ist die der Sicherung einer Forderung dienende Sicherungsgrundschuld. Ihr liegt als kausales Rechtsgeschäft ein Sicherungsvertrag zwischen einem Kreditgeber und dem Eigentümer zugrunde.

Tim Ehling

Externe Verweise

Grundschuld - Erklärung im Wikipedia.


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